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Erotische Geschichte

Heimlich, still und leise

Spät war es an diesem Abend als ich von der Arbeit nach Hause kam. Ich parkte wie immer vorm Haus und ging dann auf die Tür zu. Meinen Schlüssel hatte ich bereits aus der Tasche gefischt. Da plötzlich huschte etwas über meinen Weg. Ein Igel hatte mich erschreckt und schon in diesem Moment fiel mir der Schlüssel auf den Boden. Im Schatten der Bäume hob ich den Schlüssel auf. Der Igel zog seiner Wege. Durch ein neuerliches Rascheln wurde ich aufmerksam. Ich schrak hoch und suchte nach dem Ursprung der Geräusche. In der Dunkelheit war es schwer etwas zu erkennen.

Nach einigen Augenblicken entdeckte ich ein Pärchen. Mich fröstelte, obwohl ich eine Jacke anhatte. Aber das Pärchen ging im Schatten einer dicken Eiche so richtig zur Sache. Sie knutschten und fummelten. Ihre Hände waren überall. Leise stellte ich mich in den Schatten der Büsche. Ich wollte nicht gesehen werden und das Pärchen auch nicht stören. Mucksmäuschenstill beobachtete ich, was die beiden so trieben. Als sie sich liebten hielt ich mir die Hände vor den Mund. Ich wäre so gern näher rangegangen. Ich hätte gern mitgemacht aber das war nicht meine Entscheidung. Vorsichtig griff ich in meine Tasche und suchte noch einmal nach dem Schlüssel.

Schnell hatte ich ihn gefunden. Erregt und vorsichtig ging ich zur Tür und schloss auf. Flink versuchte ich die Treppe nach oben zu huschen. Meine Gedanken kreisten um die Dinge, die sich hätten abspielen können. Was war, wenn mich jemand fragte, wo ich jetzt herkam? Dann kam ich natürlich von der Arbeit. Was sollte ich aber machen, wenn ich dem Mann bei uns im Haus über den Weg lief? Konnte ich mir dann ein hämisches Grinsen verkneifen? Wer die Frau war, wusste ich gar nicht. Ich hatte sie noch nie gesehen.

Nachdem ich meine Wohnung betreten hatte, ging ich ins Bad und zog mich aus. Währenddessen ließ ich warmes Wasser in die Wanne laufen. Langsam stieg ich in die Wanne und erinnerte mich an die Bilder, die ich gesehen hatte. Als der Film vor meinem inneren Auge ablief, berührte ich meinen Körper sanft und vorsichtig. Das warme Wasser umspülte mich. Bald schon schlief ich ein.